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Folkwang Museum, Essen: Keith Haring Alte Synagoge, Essen

Wer kennt sie nicht, die von Keith Haring gezeichneten Figuren und ikonischen Bildmotive. Die tanzenden Männchen, die bellenden Hunde, die krabbelnden Babys und die fliegenden Untertassen.
Keith Haring wurde am 4. Mai 1958 in Reading, Pennsylvania geboren. Dank seines Vaters, der bereits früh mit ihm Comic-Figuren zeichnete, interessierte er sich schon früh für die Kunst. Nach einem kurzen Studium in Pittsburgh schrieb er sich 1978 an der School of Visual Arts (SVA) ein und machte Bekanntschaft mit aufstrebenden Künstlern wie Kenny Schart und Jean-Michel Basquiat. Er stand schnell im Zentrum der legendären New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre. Sein unverkennbarer, scheinbar spontaner Stil entsprang der Dynamik einer Zeit, die von der Clubkultur des Undergrounds, von Raumfahrt, Robotik und Videospielen geprägt war. Im Oktober 1982 hatte er die erste Einzelausstellung in der Tony Shafrazi Gallery in New York. Durch diese Ausstellung ergab sich für Haring der internationale Durchbruch. Er erhielt Einladungen nach Rotterdam und Amsterdam und nahm an der 7. Documenta in Kassel teil.
Die Ausstellung in Essen feiert den kreativen Geist der 80er Jahre, in denen die Grenzen zwischen Kunst und Popkultur verschwanden. In diesem Umfeld erfand Haring eine universelle Sprache der Chiffren, mit denen er sich sofort und dauerhaft in das öffentliche Bewusstsein eingeschrieben hat. Mehr als 85 Werke, darunter großformatige Gemälde, Zeichnungen, Plakate und Videos, vermitteln ein breites Spektrum seines Oeuvres. Keith Haring verstarb 1990 im Alter von nur 31 Jahren an den Folgeerkrankungen von AIDS.
Die "Alte Synagoge" in Essen zählte einst zu den größten und bedeutendsten jüdischen Bauwerken in Deutschland. In der Zeit zwischen 1911 und 1913 erbaut und 1938 von den Nazis stark beschädigt, diente es bis 1956 der jüdischen Gemeinde als Ort der Versammlung. Ab Anfang der 60er Jahre beherbergte das Gebäude eine Ausstellung von Industrie-Design, Mitte der 80er Jahre wurde es in das "Haus jüdischer Kultur" umgewandelt.
Also keine religiöse Wiederbelebung, sondern stattdessen eine Präsentation des jüdischen Lebens. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde die Synagoge ab 2010 umfassend umgestaltet. Es entstand ein harmonisches Haus, das sich der Gegenwart verpflichtet fühlt und der Zukunft öffnet ohne die Vergangenheit zu vergessen.
Die "Alte Synagoge" ist weiterhin und vorrangig ein Haus der Versammlung und während einer fachkundigen Führung erleben wir die jüdische Geschichte in allen Facetten bis hinein in unsere Zeit.
Abfahrt des Busses in Weilburg, Busbahnhof 8:00 Uhr bzw. Limburg Busbahnhof, Graupfortstraße 8:30 Uhr.
Rückkehr in Limburg-Weilburg gegen 18:30 Uhr.
Der Preis schließt ein: Fahrt in einem modernen Komfortbus, Einführungsvortrag, Führungen, Eintritte.
Anmeldung bei der Hauptstelle Weilburg, Telefon 06471-2125, Fax 06471-39156 oder E-mail: info@vhs-limburg-weilburg.de

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: X026322

Beginn: Sa., 17.10.2020, 08:00 - 18:30 Uhr

Dauer: 1

Kursort: - verschiedene/ohne Raum

Gebühr: 65,00 €
                95,00 € (ab 20 Teilnehmer/-innen)
65,00 € (ab 30 Teilnehmer/-innen)


Datum
24.10.2020
Uhrzeit
08:00 - 18:30 Uhr
Ort
- verschiedene/ohne Raum




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